LEITL JOHANN - Der Weg ist das Ziel
Die Zielsetzung für diese Fahrt war einfach, nur beenden, egal welche Zeit, und es sollte dies Mal hilfreich sein mit Begleitfahrzeug unterwegs zu sein.
Ich hatte bei der Anmeldung die erste Startgruppe angegeben, denn es war fixe Einteilung und damit waren das Anstellen und lange Warten eine Ende.
Start war pünktlich 16 Uhr, dass in dieser Gruppe all jene Teilnehmer beinhalten würden die eine schnelle Zeit fahren wollten war schon bei den ersten Kilometer festzustellen, denn das Anfangstempo war enorm hoch und ich konnte vielleicht zehn Kilometer mithalten bis auf eine kleine Gruppe, die später beim ersten steilen Anstieg ziehen lassen musste. 
Je länger die Fahrt dauerte, desto öfter kamen größere  Gruppen nach, an die ich eine zeit lang mithalten konnte, bis Mortagne au Perche hatte ich somit fünf Gruppen "aufgebraucht" und erreichte den ersten Versorgungspunkt um 20 Uhr 52 und knapp 140 Km. der Schnitt betrug bis dahin über 29.
Bis Villaines bei Km 220 kam ich um 0 Uhr 10 an und war gegenüber 2011 bereits 50 Minuten schneller, was mich allerdings nachdenklich stimmte, denn vier Jahre zuvor war ich in besserer Form als heuer, sollte ich so weiter fahren, würde bestimmt irgendwann ein Einbruch kommen, also etwas das Tempo herausnehmen, doch es war leichter gesagt als getan.  
Die zweite Kontrolle in Fougeres erreichte ich dann um 4 Uhr 11, was wiederum bedeutet ich hatte das Tempo keineswegs reduziert, denn der Vorsprung von 50 Minuten blieb vorerst gegenüber 2011.
Kurzer Halt um das Kontrollbuch zu stempeln für die Registrierung auffüllen der Trinkfalschen und weiter ging es nach Tinteniac, der dritten Kontrolle, hier kam ich um 6 Uhr 43 an, 366 km waren somit absolviert. Der Vorsprung gegenüber 2011 wuchs nur unwesentlich an, 66 Minuten, hier hatte ich das erste Begleitfahrzeug positioniert, nach einer kurzen Rast und einer Portion Nudeln machte ich mich auf den Weg zur nächsten Kontrolle in Loudeac, denn die nächsten Etappen hattes vor allen aufgrund der Höhenmeter in sich und auch von der Länge - bis Brest durchschnittlich über 80 km - her.
In Loudeac kam ich dann um 10Uhr55 an und durch die längere Rast zuvor schmolz der "Vorsprung", was mich aber nicht im geringsten störte.
Carhaix, wo das zweite Begleitfahrzeug wartete, erreicht ich um 14Uhr57, hier dann der komplette Vorsprung aufgebraucht, hier verspürte ich aber bereits Ermüdungserscheinungen, doch bis Brest sollte es noch schlimmer kommen.
Brest erreichte ich dann um 18Uhr57 nur mehr 6 Minuten Zeitvorsprung auf 2011, die Fußsohlen brannten wie Feuer und auch der Hintern schmerzte zum Teil sehr stark, bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht geschlafen. Und es sollte sich als hilfreich herausstellen, dass das zweite Begleitfahrzeug auch Brest angefahren anders als geplant, nach eine eineinhalbstündigen Pause wo zu schlafen versuchte, es aber nur zu einem Dahindösen reichte, ich will gar nicht ins Detail gehen, welche Gedanken mir bei dieser Rast durch den Kopf gingen, auch eine kurzes Aufflackern von aufgeben und abbrechen, aber sollte das alles gewesen sein, willst du deine Begleiter vor den Kopf stoßen, denn die haben ja einiges an Strapazen hinter sich, also musste ich mich selbst in den eigenen Hintern treten und aufraffen weiter zu fahren, hatte ich doch mehr als genug Zeit Paris wieder zu erreichen (53 Stunden). 
Nachdem ich eine Käsepizza verdrückt hatte machte ich mich auf dem Paris zu erreichen, egal wie die Endzeit aussehen mag.
Denn die nächsten drei Etappen hatten es ordentlich in sich, mir kam es vor als würden wir Teilnehmer noch mehr Hügeln bewältigen müssen.
In Carkaix kam ich um 2Uhr20 an hier war natürlich jeglicher Vorsprung gegenüber 2011 vollständig weg, was auch zu erwarten war, denn das anfänglich hohe Tempo forderte ihren Tribut. 
Ankunft in Loudeac dann um 7Uhr25, knapp über drei Stunden langsamer als 2011, aber um einiges positiver eingestellt als noch einige Stunden zuvor in Brest. In Tinteniac wurde ich bereits von meinen Begleiter erwartet, eine ordentliche Portion Nudeln ab zum  Stempeln danach und weiter nach Fougeres, Paris kam immer näher, ich achtete nicht mehr auf die Schmerzen meiner Muskeln, hatte ich danach Zeit genug mir darüber Gedanken zu machen
Fougeres erreicht ich dann um 16Uhr23, da meine Begleitmannschaft mich kurz nach der Ortseinfahrt mit ihrer Anwesenheit überraschten, auch hier nahm ich noch einen Nudelsalat als Stärkung für die weitere Fahrt auf, waren doch bereits über 870 km zurückgelegt. Mittlerweile war ich über fünf Stunden langsamer als 2011, dies bedeutete eine Endzeit von ungefähr 65 Stunden bereits mit einer zweiten Schlafpause eingerechnet.
Für die nächsten 91 km benötigte ich knapp über 4 Stunden, in Anbetracht der bereits zurückgelegten Kilometer respektabel und kam in Villaines um 20Uhr30 an. Während ich mich an einen Tisch setzte um etwas zu Essen kam Volker Schrenk zu mir und fragte mich ob wir gemeinsam weiterfahren könnten, hatte dagegen keinen Einwand , war ich doch auf dem gesamten Rückweg nach Paris wie in den vergangen Teilnahmen solo unterwegs, und bei der Gelegenheit wurde die nächst Schlafpause in Mortagne au Perche festgelegt. Bei jeder längeren Pause wurden auch die Schmerzen in den Beinen und Hintern immer ärger, jetzt war wirklich mentale Härte gefragt um dies zu größten Teil auszublenden, hielt der Schmerzzustand doch nur einige Kilometer um dann wieder zur "Normalität" zu gelangen.
Mortagne erreichten wir (zu diesem Zeitpunkt gesellte sich noch zweiter deutscher Fahrer zu uns) gemeinsam um 1Uhr26, nach einer ordentlichen Portion Spaghetti legten wir unsere angekündigte Schlafpause von 1,5 Stunden ein. Lagen doch nur mehr 220 km vor uns.
Doch die Schmerzen wurden dadurch nicht weniger, teilweise hatte ich in den Anstiegen Übersetzungen gefahren wo ich normalerweise das kleinst Kettenblatt verwenden würde, aber anders ging es überhaupt nicht mehr es war bereits ein Kampf mit dem inneren Schweinehund, beseelt nur mehr Paris zu erreichen egal um welchen Preis.
Die Anstiege, die jetzt kamen, verlangten Körper und Geist alles ab. 
Bei einer längeren Abfahrt verpasste ich die Hinweispfeile und hatte dazu noch die Karte mit dem Treck auf dem GPS ausgeblendet und bekam den Fahrfehler erst mit, als ich bemerkte, dass es hinter mir kein Licht mehr gab, ich schaute zurück, sah aber niemanden mehr, als ich die Seit auf dem GPS wechselte bemerkte ich spät aber doch meinen Fahrfehler. Anhalten und wenden dauerte aufgrund des Tempos, dass ich schätzungsweise zwei Kilometer in die falsche Richtung weitergefahren war. 
Ich brauchte etwa zwanzig Minuten um den Rückstand wieder aufzuholen.
Dreux wurde dann um 6Uhr 37 erreicht, nur mehr lausige 65 km bis Paris, dann war das Ganze wieder Geschichte.
Nach einer kurzen Kaffeepause setzten wir unsere Fahrt nach Paris fort, nach einigen kleinen Anstiegen kam ein längerer Abschnitt der flach wie eine "Kuchenteller"war, da das Tempo nicht sehr hoch war, stellte sich bei ein Schlafbedürfnis ein, doch wollte ich nicht so wie einige Teilnehmer sahen die schliefen im Freien, und denen war offensichtlich egal wo.
Also entschloss ich ohne Ankündigung meine Tempo zu erhöhen - egal was sich meine zwei Begleiter zu dem Zeitpunkt dachten - nur nicht noch mal so ein Erlebnis wie beim 600er in Treuchtlingen.
Zeitweise waren Hinweispfeile mit der Aufschrift "Paris" sehr selten zu sehen, doch die Streckenführung durchwegs geradeaus. 
Zum ersten Mal konnte ich die Rückfahrt auf den letzten zwanzig Kilometer auch was von der Landschaft sehen, denn beim Start muss man sich sowieso auf Geschehen vor sich konzentrieren und hat somit keine Möglichkeit irgendetwas von der Umgebung mitzubekommen.
Um 10Uhr20 erreichten wir das Ziel beim Velodrom, mit einer Gesamtzeit von 66 Stunden und 20 Minuten, das durchschnittliche Tempo netto lag bei 23 km/h, egal war es in welcher Zeit ich es geschafft habe, denn zwei Monate vorher sah ich eher schwarz, an diesen Event teilzunehmen.



 
Bis PBP  konnte ich in zwölf Trainingsfahrten mit 1430 Kilometer absolvieren darunter auch eine Fahrt über 200 km, und somit Gewissheit dass die Probleme mit der Sehne ausgestanden waren.


Ich versuchte zu ergründen, was dieses Problem ausgelöst hatte, dann fiel mir ein, ich hatte ja die Sättel auf allen drei Rennräder neu montiert, war vielleicht da die Ursache zu finden, ich versuchte im Internet der Ursache auf den Grund zu gehen und fand auch, wie man den Sitz justiert, und siehe da, drei Tage später und nach zwei Trainingsfahrten waren die Schmerzen um einiges leichter. 
Das 24-Stundenrennen von Grieskirchen rückte immer näher und der leichte Schmerz an der Sehne war immer noch vorhanden. Die Zweifel, ob PBP in weite Ferne rücken würde wurden nicht kleiner.
Erst drei Tage vor dem Rennen war einigermaßen schmerzfrei, und konnte das Rennen mit zwei Stunden Schlaf und einer Kilometerleistung von fast 540 km beenden. 
Doch ein Rest von Unsicherheit blieb bis zum 24-Stundenrennen von Kelheim eine  Woche später trotzdem,  allerdings wurden hier meine Zweifel restlos "beseitigt", denn ich konnte dieses Rennen ohne Probleme 17 Stunden durchziehen und beendete vorzeitig dieses aus Sicherheitsgründen.


Das 400er  Brevet in Linz musste ich aufgrund einer schweren Verkühlung absagen, was zur Folge hatte, das der komplette Rhythmus gebrochen war, kein Training, nur Schonung, kurz vor diesem Brevet machte ich eine kleine Trainingsrunde und musste feststellen, das ein Antreten keinen Sinn machen würde. 
Das nächste Brevet waren die 600er in Linz und  vom Bodensee zum Neusiedlersee, wobei ersterer durch Rückenwind begünstigt eine sehr schnelle Zeit trotz Schlechtwetter in den Nachtstunden herauskam. Dafür wurde wir dann beim nächsten Brevet dafür mit Gegenwind auf der ganzen Strecke "bestraft", allerdings bei schönem Wetter ohne Regen.
Der 1000er in Osterdorf/Treuchtlingen endete mit einer für mich wahren "Katastrophe", denn dieses Brevet musste ich aufgrund einer Achillessehnenentzündung nach 620 km Kilometer aufgeben, die Schmerzen waren zum teil unerträglich, zwar konnte ich jede steile Steigungen durchfahren, nur konnte ich  mir nicht erklären, welche Ursache dieses Problem ausgelöst hatte, so musste ich schweren Herzens dieses Brevet vorzeitig beenden, eine Weiterfahrt hätte dann zu Folge gehabt, das ich PBP nicht fahren hätte können.



Ablauf der heurigen Brevetserie

Mit dem ersten 600 km Brevet ist somit die Qualifikation für Paris geschafft, die noch ausstehenden sind nur für Statistik und Training, aber der Reihe nach:
Die Saison wurde mit einem 200er in Treuchtlingen begonnen und bei bestem Wetter - leider nur sehr selten - gefahren wurde, die Endzeit war aber nur Nebensache.
Eine Woche später in Linz war das ganze eine andere Herausforderung, bei teilweise sehr niedrigen Temperaturen, Regen und Schneefall und die damit verbundenen Absagen von vielen Teilnehmern die solchen Verhältnissen nicht trotzen wollten, doch am nächsten Tag sollte der 300er über die Bühne gehen, leider waren die Wetterbedingungen nicht die besten und ich  zog es vor, diesen 300er eine Woche mit einigen anderen nachzuholen.
Dies mal war das Wetten um einiges besser und somit fuhren wir am Samstag den 200er und am Sonntag den 300er.
Der 300er in Treuchtlingen war dann schon einiges schwerer aufgrund der Strecken Änderung, am Ende waren noch drei Anstiege zu bewältigen die es in sich hatten.
In Marquartstein stand dann ein 300er-Brevet auf dem Programm der von zum teil starken Rückenwind beeinflusst war, was die Gesamtzeit nach unten drückte.
Am 1. Mai dann in Treuchtlingen ein 400er-Brevet mit Nachtstart um 20 Uhr, dieses wurde vom Regen bis nach Mitternacht begleitet, was ganze nicht gerade einfacher machte, waren dann doch die Endzeiten von sehr vielen Teilnehmern gegenüber dem Vorjahr um einiges langsamer.
Der 300er dann in St. Georgen hatte von den Höhenmeter und der Streckenführung einiges zu bieten, das Wetter war dann trotz der Vorhersagen um einiges besser, es regnete nur am Anfang und dann gegen Ende des Brevets.
Nur fünf Tage später dann ein 600er-Brevet in Treuchtlingen, dies sollte den Höhepunkt und Abschluss der Brevetserie darstellen, zum einen stellte sich Regen in den frühen Morgenstunden ein, zum anderen unterschätzte ich die Müdigkeit und verzichtete auf einen kurzen Stopp, dass sich dies Mal als fatal herausstellen sollte.
Zwischen Landsberg/Lech und Wertingen musste ich zu meinem Leidwesen erfahren, wie es ist, das Schlafbedürfnis zu ignorieren und dabei zu verlieren, denn von einen Moment auf den anderen fielen mir die Augen zu und ich machte einen "Abflug" wie ich es noch nie erlebt hatte, ich geriet auf die linke Straßenseite fuhr in weiter Folge dann eine kleine Böschung hinunter und war erst wieder wach als ich im Gras lag, dabei hatte ich noch sehr viel Glück, standen doch just an dieser Stelle ein zehn Zentimeter starkes und ein Meter langes Rohr heraus , und etwas weiter noch ein Stromkasten an dem ich laut Schilderung einiger Begleiter nur sehr knapp vorbeischrammte. Außer einigen leichten Prellungen kam ich noch mit dem Schrecken davon, und am Rad entstand kein Folgeschaden des Sturzes.
 



24 h Rennen in Hitzendorf vom 6. Sept. 2014

Dass dieses Rennen so einen Ausgang ergab war selbst für mich nicht ganz zu erwarten, denn die Ergebnisse der vorangegangenen Rennen waren alles andere als "normal" zu bezeichnen, der Traum von einem Podestplatz war immer vorhanden, aber selten zu realisieren, denn in 24 Stunden kann einiges geschehen, dass nicht vorhersehbar ist.

Nun die ersten sieben Stunden waren gekennzeichnet das es die meiste Zeit regnete, war gerade für diesen Kurs, der einige unangenehme Kurven hatte, nicht das beste, die Rundenzeiten waren dadurch um einiges langsamer als in den Jahren zuvor, denn die Nässe auf der Straße verhinderte lange Zeit diese mit höherem Tempo zu nehmen.

Nach etwa Halbzeit des Rennens lag ich mal am dritten dann wieder auf dem vierten Rang, meist lag es daran wer gerade eine kleine Pause eingelegt hatte, sieben Stunden vor dem Ende des Rennens hatte ich einen Defekt am Schalthebel, zum glück hatte ich das zweite Rennrad mitgenommen, allerdings fehlte hier eine Lenkerauflage, war zwar eine andere Sitzposition allerdings vorne mit Dreifachkettenblatt. Drei Stunden vor Rennschluß lag ich wieder eine Runde hinten, danach Rundengleichheit, zeitmäßig drei Minuten hinten, siebzig Minuten vor Rennschluß konnte ich meinen Konkurreten nach der Abfahrt überholen und das war dann der Schlüssel zum Erfolg, was ich nun nicht mehr machen durfte, war eine kurze Pause einzulegen, also ging es nur mehr darum, bis zum Schluss durchfahren.

Für die letzte Runde hatte ich dann noch sieben Minuten zur Verfügung, doch ich wusste nicht, wie weit der hinter mir liegende Fahrer zurücklag, also noch mal eine Runde fahren um den dritten Platz abzusichern. Am Ende hatte ich eine Runde Vorsprung und der Drittplatzierte hatte keine zusätzliche Runde mehr fahren können. 





2014
24. Juli 2014

Ein kleiner Rückblick auf die abgelaufene Saison.
Es begann mit dem üblichen 200er in Osterdorf, entgegen aller Erwartungen war das Wetter für dieses Brevet sehr gut - kein Regen - allerdings auf dem Hinweg nach Kelheim allerdings Gegenwind, wer jetzt glaubt der Rückenwind würde etwas am Durchschnitt verändern, hatte sich verrechnet, denn das ständige auf und ab verhinderte dies. Bereits eine Woche später dann in Marquartstein der nächste  200er, das Wetter meinte es wieder gut, nach zwei Jahren gab es wieder eine Brevetserie im Süden Bayerns, hier konnte ich die Strecken über 200, 300 und 600 Kilometer teilnehmen. Über die Distanzen wurden die Streckenführungen beibehalten, einzig der Startort war ein anderer, schmälerte aber nicht die Teilnnehmerzahlen, denn für den 200er kamen über fünfzig Teilnehmer, ob sich dies in den nächsten Jahren halten wird, ist eher der anfänglichen Neugierde ob des neuer Veranstalters zuzuschreiben.
Aber dies sollte eher zweitrangig sein.
Am 12. April dann der 300er in Osterdorf, wieder hielt sich das Wetter entgegen der sonstigen Kapriolen gut und konnte dieses Brevet unter zwölf Stunden beenden.
Dann folgte der nächste 300er in Marquartstein, in der vorangegangenen Jahren konnte ich den Schnitt mit über 30 beenden, auch diesmal gelang dies, denn die Nettozeit betrug 9h48, somit über 31, allerdings die die Höhenmeter lagen auch unter 2000, hinzu kam noch Rückenwind auf letzten 150 km.
Die nächsten vier Wochenenden waren wieder mit Terminen im Mai zugepflastert, 400er in Osterdorf mit Nachstart um 20 Uhr, hier konnte ich keine Zeit netto unter 15  Stunden herausfahren, sollte auch nicht vorrangig sein.
Dann das Brevetdoppel in Linz Samstag 300 km und Sonntag dann den 200er.
Den 300er konnte ich erstmalig unter 10 Stunden netto beenden, aber damit hatte ich für den Sonntag zuviel an Kraft vertan, denn es herrschte das mieseste Wetter - Regen und Kälte -
ich wollte schon nach wenigen Kilometer wieder umkehren und das Brevet vorzeitig beenden, doch ich wollte nicht zu den Teilnehmer zählen die sich zwar angemeldet hatten aber es dann vorzogen lieber daheim zu bleiben, denn an den Start gingen nur zehn Teilnehmer, davon gaben auch noch zwei auf.
Die nächsten vier Brevets waren allesamt dann über 600 Kilometer lang, zuerst in Osterdorf, hier ließen mehr als 30 Teilnehmer die Möglichkeit aus, nur wegen der miesen Wetterprognose, Regen bekamen allerdings nur die ab, die "zu langsam" unterwegs waren, ansonsten blieb es trocken. Es ist halt nun mal ein Freiluftsport.
Beim 600er in Marquartstein war der einzige Gegner der Wind, dieser kam leider bis zum Arlbergpass von vorne, die Nacht wurde relativ kühl 5 Grad waren daher schon sehr unangenehm. 
Danach waren drei Wochen Pause nötig, um Kraft für die letzten beiden Brevets in Linz und Osterdorf zu tanken, denn innerhalb einer Woche 600 km und dann mit drei Tagen Pause die 1000 km zu fahren waren schon Herausforderung genug, denn auch die Höhenmeter hatten mit fast 18000 den Rahmen gesprengt.
Beim 600er in Linz kam Brutto eine ähnliche Zeit heraus wie Osterdorf und Marqaurtstein,  unter 28 Stunden, aber es ging hier nicht um Rekorde, sondern einzig und allein das Brevet innerhalb der maximal Zeit zu beenden. 
Beim 1000er in Osterdorf konnte ich die 600er-Runde sogar unter 27 Stunden brutto absolvieren, aber danach macht das Pedallager nach weiteren 70 Kilometer nicht mehr mit. Doch selbst dies konnte mich nicht aus der Ruhe bringen, noch dazu konnte ich keinen Ersatz auftreiben. Trotzdem konnte ich dieses Brevet unter 60 Stunden beenden. Auf die näheren Umstände will ich nicht eingehen, einzig das Beenden stand im Vordergrund.
Dass diese vier langen Strecken einiges an Kraft gekostet hat, versteht sich von allein, und es sollte sich noch auf die 24 Stunden Rennen auswirken, in Greiskirchen merkte ich schon den Kräfteverschleiß, denn ich blieb unter der Bestmarke des Vorjahres mehr als deutlich (60 km), aber ich beendete das Rennen als neunter der Masterklasse.
In Kelheim blieb ich nur zwei Runden  unter dem des Vorjahres und wurde mit dieser Leistung 23.  in der Gesamtwertung von 130 Teilnehmern.
Die letzte Juliwoche steht im Zeichen des 1200+ in Osterdorf, hier nehme ich zum dritten Mal teil, Zielzeit setze ich mir keine, wie schon bei den Brevets über 600 und mehr ist das Ziel nur anzukommen, der Rest ist nur Draufgabe wenn ich die Zeit von 2012 unterbieten kann.


2013

Zusammenfassung der drei 24 Stundenrennen des Jahres 2013.
Das erste der drei Rennen fand in Grieskirchen am 6. Juli statt, der Rundkurs hatte eine Länge von 21,2 Kilometer und beinhaltete 180 HM. Auch war dieses Jahr wieder ein Teilnehmerrekord zu verzeichnen, bei allen Kategorien waren mehr als 1100 Fahrer gemeldet, allein bei den Solofahrern über 150, am Start waren es dann 126. Der Start erfolgte dann  um 12 Uhr mittags, die Temperaturen waren für diese Jahreszeit zwar eher im bescheidenen Bereich, aber für das Radfahren beste Bedingungen. Die ersten vier Runden konnte ich noch unter vierzig Minuten absolvieren, dann musste ich meist allein meine Runden drehen, denn der Anstieg kurz vor Schallerbach war zwar nicht der steilste, hatte es aber in sich, denn die Rampe vor der Abfahrt wie  doch um die zehn Prozent auf, und wer hier den Anschluss an die Gruppe verlor hatte fast keine Möglichkeit mehr, die so entstandene Lücke zu schließen. Die nächsten sechs Runden konnte ich noch so knapp um die 42 Minuten fahren was einem Schnitt von dreißig entsprach. Nach etwa acht Stunden die erste kurze Pause, danach konnte ich wieder meinen Schnitt von dreißig beibehalten. In der zwölften Stunde des Rennens eine etwas längere Pause, es ging bereits auf Mitternacht zu, um etwa halb zwei Uhr in der Früh dann eine kurze Schlafpause, denn jetzt kam der Zeitpunkt wo auch die eine Woche zuvor gefahrenen 1000 Kilometer in Osterdorf sich bemerkbar machten, den Kräfteverschleiß blieb nicht ohne Wirkung. Die nächsten drei Runden waren zwar nicht die schnellsten, aber kurze nach dem ich wieder zu fahren begonnen hatte fing es auch noch an zu regnen, eigenartigerweise macht mir dies nichts aus, denn Regen hasste ich bei solchen Rennen, doch ich fuhr trotzdem weiter, war zwar unangenehm, aber jeder Teilnehmer musste sich damit auch auseinandersetzen und mehr oder minder damit zurechtkommen. Die restliche Renndistanz von knapp über acht Stunden blieb dann doch trocken, die Rundenzeiten bewegten sich mit einigen kurzen Pausen zwischen 45 und 56 Minuten Ich hatte bereits über 22 Stunden hinter mir und hatte noch genug Zeit um weitere zwei Runden im eher gemächlichen Tempo zu absolvieren, denn der vierte Rang in der Kategoerie Master würde ich halten können, doch es kam zu meinem Leidwesen ganz anders, denn bei dieser vermeintlichen vorletzten Runde bekam ich einen sogenannten „Hungerast“, nach einer längeren Abfahrt kam ein eher als sogenannten „Buckel“  zu bezeichnenden Anstieg und ich hatte noch keine drei Kurbelumdrehungen im Wiegetritt gemacht als urplötzlich der Puls in die Höhe schnellte und ich auch keine Kraft mehr in den Beinen verspürte, als würden die Knie plötzlich aus Gummi bestehen, ich nahm sofort das Tempo heraus und konnte nur mehr langsam weiterfahren, in der Hoffnung, dies würde sich bald wieder geben, doch weit gefehlt, es kam noch schlimmer, der längere anstieg vor Schallerbach schien schier unüberwindbar zu werden, blieb nur noch diesen zu Fuß zu erklimmen, oben angekommen musste ich mich erst einmal auf eine Bank niedersetzen und abwarten wie sich dies weiter entwickelt. Doch der Zustand besserte sich nicht, dieses eigen artige Gefühl im Brustbereich und in den Beinen legte sich nicht, nach etwa zehn Minuten des Zuwartens entschied ich mich zur Weiterfahrt, ging es doch erst einmal nur bergab, doch der nächste kleine „Anstieg“ ließ kein weiterfahren zu, also auch dieser kleine „Hügel“ zu Fuß. Denn letzten kurzen anstieg vor Grieskirchen konnte ich doch mit dem Rad zurücklegen, allerdings, wie jemand den man die Luft aus den Reifen abgelassen hatte, Blieb allerdings noch das Problem, wie überwinde ich den ersten anstieg wo das Auto geparkt war, also auch den zu Fuß, anders wäre es nicht mehr gegangen. Das diese Runde von der Zeit im A…. war, braucht man wohl nicht mehr weiter zu Kommentieren, denn diese war um mehr als zwanzig Minuten länger als die vorherige. Damit war es auch schon erledigt, denn ich wollte die Bestleistung des Jahres 2007 verbessern (623 km), konnte allerdings nur die gleichen Kilometer erzielen wie damals, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, beim nächsten Mal klappt es besser. Dennoch darf ich mit dieser Leistung nicht ganz unzufrieden sein, denn eine Woche zuvor noch eine Strecke über tausend Kilometer mit über 10.000 Höhenmeter zu fahren und danach ein solches rennen hinzulegen ist auch nicht da um dies negativ zu bewerten, denn das nächste Rennen eine Woche später in Kelheim wartet schon.   Zweites 24 Stundenrennen in Kelheim (D) nahe Regensburg, am 13. Juli 2013. Streckendaten: Länge 16,4 Km und einen Gesamtanstieg ebenfalls von 180 HM Der Start bei dieser Veranstaltung war um 14 Uhr, was zwar eher Spät zu bezeichnen wäre, aber es gibt und gab spätere Startzeiten, dies aber nur am Rande erwähnbar. Die ersten acht Runden war für meine Verhältnisse eher als schnell zu bezeichnen, denn der erste Anstieg ist teilweise bis zu zehn Prozent steil, der zweite nicht minderlang und ebenfalls knapp acht Prozent steil bevor es in eine  längere Abfahrt geht. Nacht der neunten Runden eine kurze Pause zu Essen, dann wieder drei Runden (Zeiten zwischen 33 und 35 Minuten), in der 13. Runde ein weiterer kurzer Halt, danach pendeln die Zeiten 35 und 46 Minuten ein. In der 23. Runde dann eine kurze Schlafpause von fünfzig Minuten, war zwar kürzer geplant, aber war dennoch nicht genug, den drei Runden später noch eine kürzere Schlafpause vierzig Minuten, danach ging es ohne längere Pause ins Finish, hier waren die Rundenzeiten zwischen 34 und 41 Minuten. Nachdem ich bereits 34 Runden zurückgelegt hatte rechnete ich mir die restliche Zeit bis zum Ende aus und kam auf achtzig Minuten, ein Jahr zuvor hatte ich für die letzte Runde nur mehr 34 Minuten Zeit und beim Blick auf die Uhr wie lange ich für die letzte gebraucht hatte, machte ich mir keine Illusionen um noch weitere zwei Runden zu drehen, also nur mehr eine Runde und die mit Genuss, doch nur so weit als ich den letzten Anstieg hinter mir hatte, denn kaum oben angekommen, hatte eine junge Frau, die in  einer Mannschaft mitfuhr zu mir aufgeschlossen, und so fuhren wir gemeinsam nach  Kelheim, in der vermeintlich letzten Runde entgegen, doch kaum ging es bergab in Kelheim, zog diese Fahrerin urplötzlich das Tempo an, ich fragte mich schon was das Ganze soll, doch kaum im Festzelt angekommen wo sich das Ziel befand, sah ich auf der Uhr die die verbleibende Zeit angezeigt, und hier waren noch 38 Minuten  übrig, um vielleicht noch eine Runde drehen zu können. Der Sprecher im Zelt fragte mich, unter tosenden Applaus, ob ich noch eine Runde fahren würde, ich nickte nur ja, und bereute vorerst mal meine vorzeitige Zusage, ohne zu wissen wie die letzte Runde von der Zeit her ausgegangen ist, kaum aus der Stadt draußen, drückte ich auf den Tachometer  wie schnell die letzte Runde war und sah 36 Minuten. Ich kann gar nicht beschreiben was sich dann im Kopf abgespielt hatte, 36 Minuten für die letzte Runde und noch 38 Zeit, als würden meine Beine urplötzlich neue Kraft schöpfen war der Entschluss ohne viel nachzudenken gefallen, diese Runde wird sich noch ausgehen. Doch musste ich mich dennoch etwas zurückhalten, galt es doch diese beiden ungeliebten anstiege erstmals zu überwinden. Doch ich bekam wieder Schützenhilfe, und wie in der vorletzten Runde zuvor kam mir ein Mannschaftsfahrer kaum dass ich die Kuppe überwunden hatte.  Jetzt konnte ich mir vorstellen das ich diese unter 38 Minuten schaffen werde, die erste längere Abfahrt war das schnellste was ich auf diesem Rundkurs überhaupt erlebt hatte, kurz vor der Kreuzung riskierte ich einen Blick auf den Tacho, schien doch eine Zahl jenseits der sechzig auf, ich dachte noch die kommende 90 Grad Kurve wird mit diesem Tempo nicht einfach werden, aber es ging gut aus, wir brauchten die komplette Straßenbreite, weiter ging es in die zweite Abfahrt, unten in der Ebene angekommen zeigte der Tacho wieder über sechzig Km/h, der Führungswechsel zwischen uns beiden klappte bestens - konnte mich aber im Ziel nicht bei ihm für sein Zusammenarbeiten bedanken – kurz vor Zieldurchfahrt sah ich auf die Uhr, wie viel Zeit noch übrig war, waren  noch vier Minuten und ein paar Sekunden Übrig. Es war nach die drittschnellste Rundenzeit im gesamten Rennen für mich, ein unbeschreibliches Glücksgefühl macht sich breit, nicht wie eine Woche zuvor, als ich das rennen vorzeitig beenden musste. An ende hatte ich dieselbe Kilometerleistung wie zwei Jahre zuvor, die 600-Kilometermarke bleibt kein Traum mehr, allerdings sollte ich weniger „Schlafen“, denn wer schläft der verliert.   Nach einer sechswöchigen Rennpause stand nun das dritte und letzte 24 Stundenrennen auf dem Programm, in Hitzendorf nahe Graz am 7. September 2013, allerdings auch das Schwerste. Zwar nicht von den HM (32), aber die Streckenlänge (3,85 km) und dazu noch um eine größere Halle (drei 90-Grad Kurven und sogenannter  U-Turn nach einer Brücke mit nach außen hängender Straße, die 32 Hm sind da auch nicht zu verachten, diese teilen sich in drei „Rampen“ auf, die erste noch eher als flach zu bezeichnen, kann schon eine Fehleinschätzung sein, denn diese hat eine ungefähre Länge achtzig, vielleicht neunzig Meter, aber in einer Stunde fünfmal (für die langsamen) neunmal (für die ganz schnellen) kann man sich schon Vorstellen wie schnell die Kräfte über 24 Stunden dahin schmelzen, dabei ist das erst der Anfang, der zweite ist zwar etwas kürzer aber dafür steiler und kam ist man wieder halbwegs „erholt“ kommt noch ein richtiger Hammer dem man die Steilheit auf den ersten Blick gar nicht anmerkt, aber mit Fortdauer würde man sich wünschen hier wäre ein Tunnel besser - aber es bleibt nur beim Wunsch und damit Realität – hinzu kommt noch, das der Asphalt löchrig, besser wäre der Ausdruck mit Schlaglöchern übersät und Frostaufbrüchen, hier eine Ideallinie zu finden ist nicht einfach, wenn man sich dazu gerade in der Auffahrt befindet und in diesem Moment kommen noch schnellere  Fahrer nachkommen, dann wird es richtig ungemütlich, um nicht zu sagen beinahe unfahrbar. Der Start erfolgte dann um 10 Uhr 30, die ersten 33 Runden lagen meine Zeiten alle unter der 8-Minutengrenze und der Durchschnitt bei 32. Das dieses hohe Anfangstempo sich irgendwann Mal rächen würde, war nur eine Frage der Zeit, hinzu kam noch das der Südostwind das noch erschwerte. Bis Runde 66 hielten sich die Zeiten entweder knapp unter oder über 8 Minuten, das sich eine Gruppe über längere Zeit ergab, um sich im Windschatten etwas zu erholen, kam eher selten zustande, bedingt vielleicht, weil diese ähnliche Rundenzeiten wie ich fuhren. Nach einer kurzen Rast in Runde 97 konnte ich mich einige Zeit lang mit einer schnellen Gruppe mithalten, doch damit hatte es sich, denn die Müdigkeit wurde immer größer und so legte ich eine kurze Schlafpause ein, doch auch danach ging es nicht besser, also eine zweite längere Pause, diese dauerte aber dann eine Stunde. Die ersten Gedanken an eine Aufgabe wurden immer stärker, auch schwanden die Kräfte immer mehr, es kostete einige Überwindung dem inneren Schweinehund nachzugeben und so ging Runde um Runde. Nach dieser einstündigen Schlafpause lagen die Rundenzeiten mit einer Spanne von nur sieben Sekunden Unterschied knapp unter neun Minuten, nach der 130. Runde legte ich eine weiter Essenspause ein, der Versuchung, das Rennen vorzeitig zu beenden konnte ich verdrängen, hinzu kam der Umstand, dass ich zu diesen Zeitpunkt bereits auf dem vierten Rang  in meiner Kategorie lag. Die letzten Runden waren nur mehr ein Kampf gegen die Strecke und die große Müdigkeit in den Beinen, doch wer hatte diese nach 24 Stunden nicht, ich konnte dann noch eine zusätzliche Runde drehen, weil ich vor der 24 Stundengrenze noch das Ziel erreichte (14 Sekunden) und damit hatte ich 154 Runden geschafft. Ein kurzer Moment der Enttäuschung machte sich breit, weil ich meine eigene Zielsetzung nicht erreicht hatte, musste aber doch mit dieser Leistung zufrieden sein. Auch deshalb, weil ich anfangs ein zu hohes Tempo angeschlagen hatte und sich dann im Verlauf des Rennens bemerkbar machte, durch die beiden langen Schlafpausen hätte zwar vielleicht eine Platzierung auf dem Podest herausschauen können, doch das ist im nach hinein ins Reich der Spekulationen zu verbannen, denn der Rückstand an Runden war zwar nur 15, aber ein Durchfahren ohne Pause hätte möglicherweise einen anderen Ausgang gehabt und wie gesagt ist nur reine Spekulation. Zudem hatte ich auf den Nächstplatzierten einen Vorsprung von 21 Runden. Eine kleinere Steigerung gegenüber dem Rennen 2010 gab es dennoch, der Nettoschnitt war zwar nur um 0,3 km/h im Schnitt höher, nur sollte man nicht Euphorie ausbrechen, aber es macht trotzdem Hoffnung für die nächsten 24  Stundenrennen. Was sehr stark auffällt, ist die Tatsache, dass die Nettozeiten einheitlich bei über 21 Stunden liegen, und somit so gleichmäßig wie noch nie, der Durschnitt schwankte von 27,1 in Kelheim, 27,8 in Hitzendorf und 28,6  in Grieskirchen, was die Gesamtkilometer betrifft und den daraus sich ergebenden Durchschnitt von etwas über 600 Kilometer in an sich schon bemerkenswert. Eine solche Gleichmäßigkeit hatte ich zuvor noch nie erreicht, denn Kilometer und Nettozeit waren in der Vergangenheit sehr unterschiedlich, auch war es der größte Durchschnitt an erreichten:
2011  - 516 km 2012 – 534 km 2013 – 602 km  
6. Juli Grieskirchen 21:49   624 km   5360 HM
13. Juli Kelheim 21:43   590 km   6480 HM  
7. Sept. Hitzendorf 21:14   593 km   4900 HM
Gesamt     1807 km 16470 HM  
In Der Vergangenheit hatte ich nur insgesamt zwei Rennen mit weniger als zehn Stunden vorzeitig beendet, dies war damals in Pöls nach 9:48 (2006) und 2012  in Kelheim, allerdings nach einem Tretlagerschaden nach vier Runden, alle sonstigen Rennen hatten von der Nettozeit her gesehen ein Minimum von 13 Stunden, insgesamt konnte ich 19 Rennen mit über 500 Kilometer beenden von gesamt 30. Der Gesamtdurchschnitt aller 24 Stundenrennen beträgt 510 km/4380 HM, vier Rennen hatten weniger als 1000 HM. Die Bestmarke aus dem Jahr 2004 wird allerdings weiter bestehen, diese liegt bei 720 Km und wurde in Schötz (CH) 2004, dies ist auch der überhaupt schnellste Kurs (Bestleistung liegt auf knapp über 1000 km).



Kurzbericht zum Brevet in Osterdorf am  8. Juni 2013 über 600 Kilometer

Dieses Brevet sollte alle Höhen und Tiefen aufzeigen die man nur erleben kann.
Die einzigen Unsicherheitsfaktoren war die angespannte Hochwassersituation, dies allerdings nur am Rande erwähnt.
Und nun zum Verlauf der Fahrt.
Wie schon vorher beim Brevet in Linz erwähnt setzte sich die positive Entwicklung auch hier weiter fort - nämlich mit den so genannten Schnelleren mithalten zu können - doch das sollte sich im Verlauf des Ganzen noch sehr zum Nachteil auswirken, denn eine Tatsache hatte sich anders entwickelt als gedacht, denn bisher wurden die Brevets alle bei eher kühlen Temperaturen meist unter 20 Grad und noch tiefer gefahren, selbst beim Training konnte ich so eine Fahrt bei solchen Temperaturen fahren, und die damit verbundenen Trinkgewohnheiten drehten sich ins Negative.
Bis zur ersten Kontrolle in Hemau macht sich das noch nicht bemerkbar, was mir allerdings auffiel, war die Tatsache das ich zu schwitzen begann, an und für sich nichts ungewöhnliches, aber anders als früher unterließ ich es mehr zu trinken und dies sollte sich im Verlauf der als sehr schwerwiegend auswirken, weiters ließ ich mich täuschen das ich selbst bei den Anstiegen mit  der Gruppe mithalten konnte, doch das änderte sich einige Kilometer vor der zweiten Kontrolle in Wörth an der Isar, denn es stellten sich plötzlich Krämpfe ein, und das schon nach nicht einmal 200 Kilometer, und das machte mich nachdenklich, denn jetzt schon Krämpfe das bedeutete nichts Gutes und es sollte noch schlimmer kommen, denn statt bei der zweiten Kontrolle etwas zu essen unterließ ich es und trank nur eine kleine Flache Cola in der Hoffnung es bessert sich, doch weit gefehlt, zu dem setzte mir ungewöhnlich hohe Temperatur zu, sodass ich sogar Kreislaufprobleme bekam, aber damit war ich nicht der Einzige.
Um mit der Gruppe mithalten zu können fuhr nach einer zu kurzen Rast gleich wieder weiter, und das sollte sich im Verlauf der nächsten 200 Kilometer fatal auswirken.
Schon nach kurzer Zeit wurde ich wieder eingeholt, anfänglich konnte ich noch mithalten, doch das angeschlagene Tempo wurde immer höher und urplötzlich kamen die ersten Krämpfe, also sofort das Tempo herausnehmen und langsamer fahren. Nur damit war es nicht abgetan, denn nun stellten sich auch die "verweigerte" Nahrungsaufnahme ein und zwar im negativen sinne, als würde ein Auto plötzlich die Benzinzufuhr gedrosselt werden.
Selbst kleinere Anstiege stellten als großen Problem dar, ich konnte über lange Zeit keinen rechten Druck auf die Pedale ausüben ohne das sich sofort Krämpfe einstellten. Ein Blick auf mein Trikot, das beinahe weiß war von den ausgeschwitzten Körpersalzen.
Die Tatsache, das ich erst nach 240 Kilometer erst etwas zu Essen zu mir nahm und die daraus resultierende "Leere" in den Beinen sollte in weitere Folge noch schlimmer kommen.
Denn normalerweise konnte ich in der Vergangenheit bei diesem 600er ab hier so richtig Fahrt aufnehmen, doch das sollte sich in eine andere Richtung wenden, nach etwa dreißig Kilometer stelle sich zum Teil noch leichte Übelkeit ein und selbst kleine Anstiege kosteten plötzlich unendlich viel Kraft, zum ersten Mal kamen Gedanken des Scheitern bei diesem Brevet auf, die mit Fortdauer immer größer wurden, ich konnte auch den Rückenwind nicht mehr zu meinem Vorteil ausnützen, denn sobald ich aufs Tempo drücken wollte, stellten sich sofort Krämpfe ein, es war zum aus der Haut fahren, so einen blöden Anfängerfehler wie das Essen zu reduzieren oder gar zu "vergessen", anders kann ich es nicht ausdrücken.
In Prien bei der vierten Kontrolle angekommen fragte ich den Angestellte bei der Tankstelle nach Salz - denn anders konnte ich den Krämpfen in den Beinen  nicht mehr ankommen - da er aber verneinte solches zu haben und das angrenzende Geschäft bereits geschlossen hatte blieb nur eine Macdonalds über.
Hier bekam ich dann genügend Salz zur Verfügung, als ich dieses in meine Trinkflasche hineingab, sah mich der Angestellte etwas komisch an und fragte noch ob das überhaupt schmecken würde, meine Antwort darauf beschränkte sich nur, das es helfen sollte, mehr nicht, doch die Auswirkungen sollten noch einige Zeit anhalten, denn die nächsten Kilometer bis nach Bad Tölz sind ohne diese Schwierigkeiten schon nicht einfach und erst auch noch mit Kraftlosigkeit und Krämpfen beinahe schier unmöglich, und damit verbunden auch noch in Bad Tölz bei Helligkeit anzukommen ins Reich der Illusionen.
Um es kurz zu machen den "Hundhammer Berg" konnte ich nur zu Fuß "bewältigen" doch kaum ganz oben angekommen, ging auch noch ein Gewitter nieder, das mich dann zu einer längeren Pause zwang, nach dem es zwar kurzfristig leichter geworden war erreichte ich Hundham, doch hier öffnete der Himmel wieder seine Schleusen und es schüttete wie aus Eimern, also eine weitere Pause zudem kühlte es noch kräftig ab, das mich dann bei Abfahrt nach Wörnsmühl frieren würde, war zudem nur eine Tatsache am Rande erwähnt, denn würde ich sofort bei Regen weiterfahren war es das gleiche. Somit "verlor" ich eine knappe Stunde nur mit dem Zuwarten das der Regen aufhört.
Gedanken an die Endzeit, diese zu verbessern, waren nur mehr Nebensache, in den Vordergrund rückte nur mehr das Ankommen, egal wie.
Bad Tölz erreichte ich kurz nach Mitternacht, und nach einer längeren Pause - fast vierzig Minuten  - setzte ich die Fahrt fort.
Bei der Abfahrt aus Bad Tölz hatte ich noch einige Schwierigkeiten den richtigen Tritt zu finden, denn die Probleme der letzten 200 Kilometer hinterließen doch noch einige Spuren, doch mit Fortdauer der Fahrt besserte sich mein Zustand. Für die etwas mehr als achtzig Kilometer würde ich knapp vier Stunden brauchen bei einem 20er Schnitt, aber es ging besser als erwartet und erreichte Landsberg am Lech um vier Uhr früh, auch hier legte ich eine längere Pause ein und stärkte mich mit zwei Leberkässemmeln und einem ganzen Liter Cola.
Das gute Gefühl wieder zu Kräften gekommen zu ließ leichten Optimismus aufkommen, aber eben nur leichten.
Nach einem längeren Flachstück wurde es wieder hügeliger und ein knackiger Anstieg mit 13 Prozent sollte die erste Bewährungsprobe darstellen, ging allerdings nur mit einiger Mühe.
Da es bis Wertingen der letzten Kontrolle vor Osterdorf nahezu windstill blieb erreichte ich diese sogar eine Stunde früher als geglaubt.
Jetzt ging es Richtung Donau zum Teil eher leicht abfallend und Flach, ab Donauwörth stellte sich gleich ein ordentlicher Anstieg in den Weg und hier merkte ich die Strapazen der letzte Stunde nun doch ganz ordentlich, zudem kam jetzt kräftiger Wind auf der teilweise von vorne kam, dies konnte mich aber auch nicht behindern.
Der Anstieg aus Mühlheim (13%) und dann in Solnhofen (17%) zwangen mich doch noch aus dem Rennsattel, der letzte Anstieg aus Pappenheim war nur die Draufgabe, schon allein der Anblick, das sich die Straße nach der Kurve wie eine "Wand" aufstellt ließ wieder absteigen und das Rad schieben.
Schließlich erreichte Ich Osterdorf um 11Uhr20,also mit einer Gesamtezit von knapp über 27 Stunden.




Kurzbericht zum Brevet in Linz am 1. Juni 2013 über 400 Kilometer

Dieses 400er-Brevet hatte es in sich, abgesehen von der schnellen Netto Endzeit und den daraus resultierenden hohen Durchschnitt, eine ungewöhnliche, aber gute Entscheidung den Start um eine Stunde vorzuverlegen aufgrund der vorherrschenden Wetterbedingungen, und der damit verbundenen Hochwassersituation, es kam zwar nicht wie die Vorhersagen waren, der Regen kam mit einiger Verspätung, doch nun zum Verlauf.
Vom Start weg bildete sich eine größere Gruppe, die zu größten Teil bis zur ersten Kontrollstelle in Taufkirchen zusammen blieb, bis auf eine Tatsache die mich betraf, nach einem kurzen Stopp meinerseits, konnte ich den Rückstand nicht mehr aufholen, also fuhr nach dem abstempeln der Kontrollkarte gleich wieder weiter, war dann mehr weniger über vierzig Kilometer alleine unterwegs bis mich die Gruppe wieder einholte, danach ging es wieder gemeinsam weiter, bei einem längeren Anstieg verlor ich wieder den Anschluß und es gelang mir nur einiger Mühe diesen wieder aufzuholen, in Ranshofen angekommen, mach ich wieder keine Pause, sondern setzte die sogleich wieder fort, dies Mal brauchte die Gruppe keine zehn Kilometer um mich wieder einzuholen, doch diese wurde bei jeder Kontrollstelle immer kleiner, offenbar konnten einige das angeschlagene Tempo nicht mithalten.
Nach 208  Kilometer war diese Gruppe auf acht Teilnehmer zusammengeschrumpft, der Schnitt betrug hier noch über 29 (sollte noch bis zum Ziel weiter anwachsen). Über den Mondseeberg ging es weiter entlang des Mondsees bis zur vierten Kontrolle am Kronberg in Erlat, nach einer größeren Stärkung mittels belegten Brote und Kuchen. Das Wetter blieb wider erwarten besser als vorhergesagt, doch ein Blick in Richtung Süden ließ dann doch einige Sorgenfalten entstehen, denn der Sonnenschein - wenn auch nur kurzfristig über dem Attersee - war trügerisch, denn das miese Wetter sollte dann doch noch kommen.
Bei der Fahrt dann nach Bad Ischl verdunkelte sich der Himmel immer mehr und bald fing es an zu regnen und die Temperaturen fielen immer mehr ab.
Bei der Auffahrt zum Weißenbachtal wurde der Regen immer stärker und dieser Zustand blieb dann bis ins Ziel,
Bein der letzten Kontrolle in Stadtl Paura zog ich dann noch eine Windjacke an, denn Mittlerweile hatte es unter 10 Grad. Da ich die Restgruppe die letzten 15 Kilometer angeführt und somit das Tempo bestimmte, kam mir das im Verlauf auf den letzten Kilometer in dem Sinn  zu Gute, als ich bei den letzten Anstiegen nicht mehr so recht mithalten konnte, nahmen sie - oben angekommen - das Tempo heraus um auf mich zu warten.
Schlussendlich erreichten wir das Ziel nur mehr zu fünft und nach einer Gesamt zeit von knapp über 14 Stunden. Der Nettoschnit war nicht zu verachten - 29,4 - hätte nicht geglaubt diesen aus dem Vorjahr noch zu toppen.
Ein Blick in die Ergebnisliste am nächsten Tag überraschte mich dann um so mehr, da ich praktisch in der ersten Verfolgergruppe der ganz schnellen Fahrer war, diese brauchten nicht 13 Stunden für die 400 Kilometer.
Die so genannten "Nachwehen" bekam ich dann in der Nacht während des schlafens in Form von Krämfen in den Beinen zu spüren, denn so eine lange Strecke in so einem hohen Tempo zu fahren hat schon seine Auswirkungen, und dies sollte sich in Osterdorf beim 600er fortsetzen, allerdings mit einem anderen Ende als gedacht - darum auch der verspätete Bericht zu Linz -.


Kurzbericht zum Brevet in Osterdorf am 10. Mai 2013 über 400 Kilometer

Dies ist das einzige Brevet, das an einen Abend gestartet wird und somit nicht gerade einfach ist, aber bei PBP ist dies Standard.
Erstaunlicherweise nahmen über Teilnehmer diese Strecke in Angriff, gestartet wurde in insgesamt vier Gruppen zu dreißig Teilnehmer.
Die ersten 50 Kilometer ist die Strecke noch leicht wellig bis flach, dadurch kam es zu einer etwas großen Gruppenbildung und das Tempo war entsprechend hoch, doch ab Beilngries kam dann der erste längere Anstieg und damit wurde die Gruppe dann etwas aufgeteilt, anfangs wollte ich den Anschluß nicht verlieren, musste aber einsehen wenn ich das weiter versuche müsste ich über meine Grenzen gehen und damit würde ich die Rechnung gegen Ende mit argen Kräfteverschleiß begleichen, also fuhr ich mein eigenes Tempo weiter.
Die erste Kontrollstelle war eine BAB-Raststätte, diese erreicht ich kurz nach Mitternacht, in Anbetracht der bereits überwundenen HM war das Durchschnittstempo relativ hoch.
Die nächsten 70 Kilometer waren nicht weniger wellig, ein ständiges Auf und Ab mit kurzen steilen Anstiegen aber auch einigen längeren Abfahrten.
Die zweite Kontrolle war dann bei einem Macdonalds, nach eine kurzen Stärkung ging es dann in den Morgen und weiteren 70 zum Teil steilen Anstiegen nach Hirschhaid, die Kontrollstelle war entweder vor acht Uhr bei Aral-TS oder wahlweise beim Macdonalds eingerichtet.
Nach einem Kaffee und ging die Fahrt weiter nach Heßdorf, die Temperaturen waren weitaus
besser als sonst um diese Jahreszeit (Minimum lag bei knapp über 7 Grad) doch der angesagte Regen blieb aus. Ab dieser Kontrolle war ich mit Klaus Fischer unterwegs der die schnelle Gruppe nicht halten konnte, zu zweit ging die Fahrerei etwas leichter von der Hand. Ich merkte aber auch das Klaus bei Anstiegen etwas Problem hatte mein angeschlagenes Tempo zu halten, somit drosselte ich  mein Tempo etwas damit er Anschluß halten konnte.
Die restliche Strecke war um nichts einfacher, hatte ich noch die Jahre vorher immer arge Probleme über restlichen 150 Kilometer, so war dies heuer etwas besser, denn schlussendlich war die Endzeit gegenüber 2011 geringfügig langsamer und somit der Kräfteverschleiß nicht so hoch als sonst.
Das einzige Problem anderer Natur stellte sich auf der Ludwigshöhe heraus, denn die angebracht Kontrollzange war einfach nicht zu finden, wie sich dann herausstellte, war dieser vergessen worden anzubringen.


Kurzbericht zu den Brevets in Linz am 4. und 5. Mai 2013 über 300 und 200 km

Dieses so genannte "Doppel", zwei Brevets an einem Wochenende war bereits die zweite Auflage.
Am Samstag wurde das 300er-Brevet gefahren bei nicht ganz ungetrübten Wetterbedingungen - die ersten zwei Stunden regnete es noch - doch mit Fortdauer der Fahrt wurde es immer besser.
Bis Maria Neustift war ich noch in einer größeren Gruppe unterwegs, ab dann bis ins Ziel wieder als Solist, die Größe der Gruppe behagte mir nicht ganz, denn an die zwanzig Fahrer beteiligten sich am Tempo.
Nun, um es kurz zu machen, ich konnte selbst die Brutto zeit der letzten Jahre unterbieten, mit eine Gesamt zeit von 10h28 und einer Netto zeit von knapp über 10 Stunden verbesserte ich meine eigene Bestleistung um einiges, der Durchschnitt reicht knapp an die 30 Km/ heran, damit hatte ich zwar einiges vorgelegt aber am nächsten Tag folgte bereits das nächste Brevet über 200 Kilometer und hier sollte doch noch die Kraft für eine halbwegs gute Leistung noch ausreichen.
Auch beim zweiten Brevet am Sonntag über 200 Kilometer bildete sich eine größere Gruppe, ich merkte schon nach einiger Zeit das der 300er vom Vortag doch einiges an Kraft kostete und ich musste mich über kurz oder lang auf eine Solo fahrt einstellten, hatte damit allerdings kein Problem. Nach der ersten Kontrolle in Pinsdorf konnte ich zwar noch einige Zeit mithalten, merkte aber schon, das ich Mühe hatte den Anschluss zu halten. Bei der Auffahrt zur "Großalm" musste ich dann doch mein eigenes Tempo fahren, konnte zwar bei der Abfahrt nach Steinbach am Attersee wieder aufholen, doch für den Anschluss reichte danach die Kraft nicht mehr aus.
Die Gesamt zeit von 7 h 3 mein war aber bei einer Solo fahrt und teilweise gegen den Wind eine sehr starke Leistung meinerseits.
Zu erwähnen wäre noch, das der Unterschied zwischen Brutto- und Netto zeit, lediglich 9 Minuten ausmachte.

Jetzt zwei Tage danach hatte ich weniger Probleme nach so einer großen Distanz als sonst. somit steht nichts mehr im Wege der nächsten "Prüfung" über 400 Kilometer am nächsten Wochenende (10. Mai) mit Start um 20 Uhr.




Kurzbericht zum Brevet in Osterdorf am 27. April 2013 über 300 km

Nun stand das nächste Brevet bevor, vom Höhenprofil sieht es zwar leicht aus, doch kommen trotzdem fast 2800 Höhenmeter zusammen.
Bis zur ersten Kontrolle war ich aufgrund der Aufteilung in vier Gruppen alleine unterwegs, in Aichach kamdann  eine größere Gruppe nach, der ich mich anschließen konnte und somit ging es etwas leichter in der Folge.
Das Wetter war zwar mehr als mies prognostiziert, aber wider Erwarten blieb es bis in Ziel trocken. 
Was dieses Mal stimmte war der Wind, der kam immer von vorne, zuerst als Südwest, kaum am Wendepunkt am Ammmersee angekommen drehte dieser später auf Nordwest und damit kühlte es empfindlich ab - hatten wir noch am Ammersee noch 22 Grad, so stürzte diese kurz nach Neuburg, 50 km vor dem Ziel in  Osterdorf, auf 6 Grad ab - auf den letzten Kilometer  fing es sogar noch etwas zu nieseln an, also richtiges Osterdorfwetter, denn ohne Regen geht sehr selten ab.
Die Endzeit ist deshalb mehr als beachtlich, weil es ständig gegen den Wind ging, selbst in der Gruppe war es nicht gerade einfach, ein höhere Tempo anzuschlagen ohne diese gleich wieder zu sprengen und somit wenige - mich eingeschlossen - wieder Solo unterwegs zu sein.
Ich hatte schon Endzeiten knapp an die 11 Stunden netto, doch die waren meist mit Rückenwind und dazu noch in der Gruppe, dieser 300er war das ganze Gegenteil.
Selbst die Gesamt zeit war mit 11h30min eine der schnellsten überhaupt in Osterdorf.


Kurzbericht zum Brevet in Osterdorf am 13. April 2013 über 200 km

Nach drei Wochen ein weiteres 200er-Brevet, das nun bei besseren Bedingungen gefahren werden konnte und der starke Wind war wieder Wegbegleiter.
Vom Start weg trieb mich der Wind Richtung Osten und so kam es wie es kommen musste, der Schnitt wurde dabei über 33 getrieben, bei Kipfenberg konnte selbst eine 15%-Rampe das Tempo nicht sonderlich eindämmen, denn nach knapp 95 Kilometer war dieser wieder auf über 33 angewachsen. Auch ein kurzer Regenschauer konnte die außerordentliche Fahrleistung nicht bremsen, die Befürchtung, der Wind auf dem Rückweg könnte einige Probleme darstellen, erwies sich als Nebensache, denn dieser war nur auf den letzten Kilomerter  lästig.
Ich konnte einen Schnitt von knapp 30 bis 20 Kilometer vor Osterdorf halten, doch dann musste ich dem hohen Anfangstempo doch noch Tribut zollen, schlussendlich konnte ich einen für Osterdorfverhältnisse hohen Schnitt fahren (28,5) bei 2250 HM, die Nettofahrzeit war unter 7 h 30 mein und insgesamt 12 Minuten Pause.
Ein Vergleich mit der anderen 200er-Strecke ist bis auf die HM nicht möglich, weil die Wetterbedingungen ganz andere waren



Kurzbericht zum Brevet in Osterdorf am 23.März 2013 über 200 km

Erstes Brevet heuer und gleich eine Herausforderung der besonderen Art, denn die Wetterbedingungen waren alles andere als angenehm, Temperaturen von - 2 bis + 4 Grad, dazu am Schluss noch Schneefall. Von den 110 angemeldeten Teilnehmer kamen "nur" 84.

Die neue Strecke war alles andere als eine so genannte "Rentnerstrecke", denn über 2200 Höhenmeter und dazu auf dem Rückweg der stetige Ostwind verhinderten eine relativ gute Zeit, denn in der Ebene konnte ich nicht mehr 20 höchsten 22 km/h fahren. 
Ganz auf sehr steile Anstiege konnte Karl ja doch nicht  verzichten, denn kurz vor Osterdorf wartete eine 17-prozentige Rampe, die sonst nur bei der Spasstour zu bewältigen ist, der Schneefall, der kurz zuvor eingsetzt hatte, machte das ganze auch nicht leichter, doch ich kam diesmal  besser zurecht als sonst, und das nach knapp 220 km.
Die eingebaute Kontrollfrage, die  auf einer Scheunenwand geschrieben stand, war selbstredend - SELBST SCHULD - , wer bei solchen Wetterbedingungen fährt.



2012
Kurzbericht zum RM in Bad Schllerbach am  16. September 2012

Dies war somit der letzte Termin 2012, ein Radmarathon über 216 km. Es wurden vier Gruppen mit unterschiedlichem Tempo angeboten, ich entschied mich für 30er Gruppe, war mir aber nicht sicher ob diese Entscheidung die richtige ist. nach etwa 25 Kilometer wollte ich schon in die letzte Gruppe wechseln, denn nach den Anstiegen kam ich gerade so wieder an die Gruppe heran, die Strapazen der letzten Wochen machten sich nun doch sehr bemerkbar, nach etwa 32 km wurde eine kurze Pause eingelegt, danach lief es etwas besser nach knapp 75 km dann die nächste Pause, die nutzte ich aber nicht, sondern fuhr mit vier anderen Teilnehmern weiter, in der Meinung die werden uns bald wieder einholen, doch nach einiger Zeit bemerkte ich, daß ich den Anstieg ins Weißenbachtal doch besser bewältigen konnte als angenommen, und konnte auch lange Zeit das Tempo bestimmen.
Bad Ischl dann die erste Labestelle, nach kurzer Pause fuhren wir nur mehr zu dritt weiter, hinter uns kamm die Tempogruppe nach, als wir abfuhren. Die nächsten dreißig bis vierzig Kilometer waren eher flach, und hier konnten wir so richtig Tempo machen, teilweise an die 40 Km/h. Ab dem Anstieg aus Gmunden waren wir nur mehr zu zweit, die angegebenen 1000 HM waren etwas untertrieben denn am Ende waren es über 1600.
In Bad Hall dann die zweite Labestelle und noch immer war die 30er-Tempogruppe an uns nicht herangekommen, wir hatten nur das Vorausfahrzeug dieser Gruppe vor uns, ab hier waren es nur mehr 40 Kilometer. Es kamen noch einige unangenehme Anstiege teilweise bis 13% steil.
Das Ziel erreichten wir dann nach 7 Stunden und 12 Minuten, nach knapp einer Minute später kam dann die Tempogruppe hinter uns ins Ziel, wir hatten also eine 140 Kilometer lange Solofahrt hingelegt. Allerdings machten sich durch dieses hohe Tempo leider auch Kniebeschwerden bemerkbar, die nicht gerade sehr angenehm beim Gehen waren.

Ein kurzer Rückblick auf die vergangene Saison zeigte aber auch, dass so ein Programm wie heuer nicht wiederholbar sein wird, denn wenn auch über 8500 Kilometer am Ende zu Buche stehen, aber es fielen auch einige Veranstaltungen bzw. ließ ich auch einige aus, denn hätte ich alle fahren können, so wären es an die 10.000 "Rennkilometer" geworden.
Die Höhepunkte waren im Juni, wo ich nach einem 600er Brevet anschließend vier Tage später eine 1000 Kilometerbrevet in 52 Stunden absolvierte, oder zwei 24 Stundenrennen innerhalb von sechs Tagen, aber nicht zu vergessen die zweite Auflage der "Großen Bayernrundfahrt" über 1290 Kilometer mit 14000 HM.

Kurzbericht vom 24-Stundenrennen in Hitzendorf am 8. September 2012

Dei Rennbedingung hätten nicht besser sein können, Sonnenschein und Temperaturen über 25 Grad, besser geht es einfach nicht mehr.
Das einzig was leider nicht so recht funktionierte, war mein eigener Körper, aber nach der harten Saison auch kein Wunder, denn bis zu diesem Rennen hatte ich bereits fast 8000 Rennnkilometer in den Beinen, und nach dem Superbrevet im August hatte ich so meine Befürchtungen, wie im Vorjahr nach PBP, das dies wieder in die "Hosen" geht, sprich dass die Kräfte bereits sehr ausgereizt sind und so kam es auch.
Nach dem Start in den ersten zwei Rennstunden machte sich noch  leichter Optimismus breit, doch schon eine Stunde später kamen die ersten Schwirigkeiten, auch wenn 35 HM pro Runde mickrig erscheinen, doch in der Kürze der Runden liegt das Problem, denn vor der Abfahrt kommt noch ein kleiner Anstieg der scheinbar nichts ist, doch mit Fortdauer immer mehr in den Beinen schmerzt und gegen Ende eigentlich nur mehr eine Schinderei  darstestellt.
Nach knapp 4 Stunden dann die erste Pause, mental leer, wollte schon aufgeben und fragte mich nach dem Sinn des ganzen, die Rennstrategie wurde komplett über den Haufen geworfen.
Aber ich konnte mich wieder aufraffen und weiterfahren, wenn auch teilweise schon mit Gewalt, ich versuchte einen Rhythmus zu finden, was auch teilweise gelang, nach etwa weiteren acht Stunden dann die zweite Pause - bei Rennhalbzeit  und etwas über 320 km - hier musste ich dann eine kleine Schlafpause einlegen, danach lief allerdings auch nicht gerade besser.
Um 3Uhr30 dann der große Einbruch es ging einfach nicht mehr, meinte mit einer weiteren kleinen Schlafpause würde es wieder weitergehen, doch weit gefehlt, die Müdigkeit wurde immer mehr, und diese Pause dauerte dann über dreieinhalb Stunden.
Als ich aufwachte, war es bereits sieben Uhr, also noch über drei Stunden waren zu fahren, doch es ging mehr recht als schlecht und die Rundenzeiten kamen fast nicht unter neun Minuten, das einzige was noch funktionierte, war das Tempo im Flachen, im Anstieg waren die Schmerzen bereits unerträglich, und so kämpfte ich mich Runde für Runde weiter, am Ende standen dann 124 Runden zu Buche, mehr als im Vorjahr, doch noch ein versöhnlicher Abschluß, wenn auch nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.












Kurzbericht vom 24 Stundenrennen in Kelheim vom 21. Juli 2012

Es wäre ein schöner Abschluss gewesen, aber es kommt leider anders und zweitens als man denkt.
Begonnen hätte es eigentlich besser nicht können, abgesehen vom anfänglichen Regen, der aber nich weiter störte, weil die Prognosen besser waren.
Schon bei der Besichtigung mit dem neuen Rad erkannte ich das ich die Bestmarke aus dem Vorjahr übertreffen könnte, doch es blieb leider beim Könnte, denn nach vier Runden machte sich ein Geräusch im Bereicht der Pedale bemerkbar, zuerst dachte ich es wären die Padale, doch nach kurzer Besichtigung dieser, waren es diese nicht, als ich weiterfahren wollte bermekrte ich dass das große Kettenblatt eigenartig zu "eiern" begann, da war für mich klar, keine Weiterfahrt ohne Reparatur möglich, doch es gab leider keine Möglichkeit zur Behebung des Schadens, und damit war klar Ende des Rennens nach nur 2 Stunden, bei Durchsicht der Ergebnisliste hätte ich die Vorjahrsplazierung bei gleichzeitiger Steigerung der Rundenanzahl erreicht, doch das geht leider in das Reich der Spekulationen, also wird dies 2013 wieder versucht.



Kurzbericht vom 24 Stundenrennen in Kaindorf vom 13. Juli 2012

Kaindorf war die zweite Station für den sogenannten "Cup", bei der die erbrachte Kilometerleistung mit Grieskirchen hinzugezählt wird, allerdings für eine Regeneration waren nur vier Tage, nicht gerade viel.
Das Wetter war vor dem Start alles andere als gut zu bezeichnen, denn es regnete mal mehr mal weniger, aber zum Zeitpunkt des Starts hörte der Regen dann endgültig auf.
Acuh was die Startzeit betrifft, war das gewöhnungsbedürftig, nämlich 18 Uhr, somit kam die Nacht gleich mit riesen Schritten.
Da ich die Strecke noch nicht kannte und der Regen zuvor keine Besichtigung zuließ,  war die erste Runde nur ein Abtasten und Kennenlernen.
Am Anfang ging es abgesehen von ein paar kleineren Wellen bis Ebersdorf nur leicht bergab, ich kannte die Strecke nur von der Karte her, da es auf der ganzen Strecke eine Einbahnregelung gab, konnte man auch links fahren ohne Gefahr zu laufen, in ein Auto zu fahren, zu dem war Strecke hervorragend an den neuralgischen Punkten durch Streckenposten abgesichert.
In der zweiten Hälfte der Strecke waren dann zwei mehr weniger längere Ansitege zu bewältigen, die aber mit Fortdauer des Rennens immer schwerer wurden, beim zweiten Ansiteg waren die Zuschauer die ganze Nacht im "Einsatz" und feuerten die Fahrer lautstark an.
Hatte ich noch nach fünf Runden einen Schnitt über dreißig, so ging dieser mit der Zeit leicht zurück und am Ende sogar noch unter 27.
Auch kein Wunder, denn das erste Rennen in Grieskirchen hatte doch einige "Körner" gekostet, auch kam einem das Streckenprofil nicht gerade entgegen, leichte Wellen in der Ebene sorgten für ein niedriges Tempo und mit Fortdauer des Rennens auch für Rückgang des Tempos, den irgendwann ging einem wirklich die Kraft aus.
Ich wollte auch hier die Marke von 600 Kilometer erreichen, doch ich musste sehr schnell das Tempo drosseln um überhaupt noch die Marke von 400, also ein Mindestmaß für die geforderten 1000 Kilometer für den Cup zu erreichen.
Der Rest der Strecke bestand aus einer steilen Abfahrt mit zwei Rampen, bei denen auch etwas Mut gefragt war, denn der erste Teil dieser Abfahrt ging in eine leichte Rechtskurve und die Sicht, wie es weitergeht war durch Bäume abgedeckt, am Anfang ging ich noch vorsichtig zu werke, außerdem hingen die Kurven etwas nach außen, was bei Nässe nicht gerade angenehm war, das Tempo ging zum Schluß bereits über 70 Sachen, und man musste sich wirklich konzentrieren um ohne Unfall auszukommen, denn am Ende der Abfahrt ging es in einer rechtslinks Kombination dem Ziel entgegen, nicht auszudenken wenn hier starker Wind weht, denn ein Versatz von einem Meter war dann wirklich problematisch, auch weil es noch über eine kleine Brücke ging.
Am Ende des Rennens, nach knapp 22 Stunden beendete ich diese Tortour vorzeitig, denn es kam immer mehr Wind auf und hinzu kam noch, das sich ein Gewitter ankündigte. Die Entscheidung das Rennen vorzeitig zu beenden war goldrichtig, denn die Rennleitung beendete das Rennen danach eine halbe Stunde später, somit war diese richtig.
Schlußendlich konnte ich doch noch nach einigenr Mühe die Marke von 500 Kilometer erreichen und am Ende standen mit Grieskirchen danach 1121 Kilometer zu buche, und das innerhalb von sieben Tagen, der Sieger erreichte über 1600 Kilometer.
Für das dritte Rennen in Kelheim am 21. Juli werde ich vielleicht nur eine kurze Trainingsfahrt machen, um im Rhythmus zu bleiben, mit einer Prognose der Leistung bleibe ich allerdings vorsichtig. 600 Kilometer nach zwei solch schweren Rennen  zwar erreichbar, aber auch wenn es weniger werden ist das kein Beinbruch.


Kurzbericht  vom 24-Stundenrennen in Grieskirchen vom 7. Juli 2012

Hier wollte ich die Bestleistung aus dem Jahr 2007 verbessern, leider nicht ganz, mit 602 gefahrenen Kilometer konnte ich der Statistik entgegenwirken. Warum? Nun, ich fuhr meistens nur zweimal hintereinenander, dann drei Jahre Pause und meistens im Jahr darauf weiniger Kilometer als das Jahr zuvor, ich merkte schon in der ersten Runden, dass es unheimlich schwer werden wird, diese Anzahl an Kilometer zu erreichen.
In der zweiten Runde gleich das erste Missgeschick, mir riss eine Speiche am Vorderrad, und musste danach gleich das Vorderrad mit dem Nacbendynamo nehmen, sollte aber nicht als Vorwand gelten für das Nichterreichen der Bestleistung aus 2007.
In der elften Runde merkte ich schon die Müdigkeit, eine kurze Schlafpause wr vonnöten, also näschste Runde ab zum schlafen (20 min), doch es wurde nicht besser, übernächste Runde wieder eine Schlafpause, eigenartigerweise wiederholte sich das wie im Vorjahr, dies Mal war diese Pause 20 Minuten, doch es besserte sich nicht entscheidend, mir fielen ständig die Augen zu und konnte nur mit Mühe einen Ausritt in die Botanik vermeiden.
Wieder drei Runden später, die nächste Pause (50 Minuten), durch diese Pausen aber konnte ich auch keine bessere Platzierung und Kilometerleistung mehr erwarten, war aber auch zu diesem Zeitpunkt egal, was zählte, war das Erreichen der 600er-Grenze, wollte schon die letzte Runde gar nicht mehr fahren, zu dem wurde der Wind immer stärker, aber auch die Temperaturen waren nicht mehr angenehm, denn der erste Anstieg war zwar nicht lange, aber mit jeder Runde schien dieser immer steiler zu werden, hing auch damit zusammen, weil ich den Standplatz eben oberhalb dieses Anstieges gewählt hatten, sondern ich musste diesen nach der Zieldurchfart nochmal hinauf.
Die nächste Strecke in Kaindorf bei Hartberg ist für mich die erste Teilnahme hat etwas weniger Kilomter aber fast die gleichen Höhenmeter, Ziel sind wieder das Erreichen der 600er-Marke.

Kurzbericht vom Radmarathon in Mondsee am 1. Juli 2012:

Bei diesem Radmarathon ging es besser als erwartet, zumal ich diesem mit dem neuen Rad gefahren bin, was mir sichtlicht nicht leicht gefallen ist, dies Mal keinen "Rettungsring" mehr zur Verfügung zu haben, denn ansonsten war ich meist mit dem alten Rad mit dreifach Ausrüstung unterwegs.
Die größere Sorge hatte ich vor Auffahrt zur Postalm, doch diese war unbegründet, es ging leichter als befürchtet, die größeren Probleme bekam ich beim letzten Anstieg, hier war es von den Temperaturen schon ziemlich unangenehm heiß, aber auch diesen schaffte ich.
Die Endzeit war eher zweitrangig, denn was ich in den letzten Wochenden gefahren bin, war einfach kräftemäßig an der Grenze des erträglichen, denn 600 Kilometer in Linz und anschließend vier Tage später die 1000 Kilometer in Osterdorf mit insgesamt 16000 HM, hatte mich zwar bedenklich gestimmt,ob ich diesen Radmarathon nicht doch ausllassen sollte, aber es ging noch einmal gut.
Noch Mal möchte ich diese enorme Belastung nicht mehr machen, denn jünger werde ich auch nicht mehr, und irgendwann geht das nicht gut aus.

Die nächsten drei Wochenden werden alles andere als ein Spaziergang, drei 24-Stundenrennen. bei denen jede Runde in etwa 180 Höhenmeter aufweist, zwar unterschiedlich lang, aber trotzdem um nichts einfacher.

































2011























































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